Leverkusen soll eine benutzbare Stadt werden. Jede Stadt sollte benutzbar sein. Aber was meinen wir damit?

Das Konzept

Wir fordern, kostenfreie Serviceleistungen wie Trinkbrunnen, WLAN-Hotspots und Toiletten vermehrt im öffentlichen Raum zu platzieren. Darüber hinaus möchten wir die Idee des „Öffentlichen Service“ im Sinne einer benutzbaren Stadt ausbauen. So können z.B. Freistrom-Litfaßsäulen, öffentliche Fahrradpumpen oder öffentliche Pizzabacköfen das Leben bereichern. Die Idee des „öffentlichen Service“ ist auch bei allen Bebauungsplänen mitzudenken und Elemente daraus sind unter Einbeziehung der Bürger vor Ort umzusetzen.

Zur Stärkung des Zusammenhalts in den städtischen Quartieren bieten neben personalintensiven und damit ggf. dauerhaft Angeboten die Einbindung in die Infrastruktur dauerhafte Möglichkeiten, bei der sich die wiederkehrenden Kosten auf Wartung beschränken. Öffentliche, gemeinschaftlich nutzbare Einrichtungen können wie von selbst Events schaffen, weil man sich vor Ort trifft.

Wichtig ist, dass der Gedanke des öffentlichen Service in die alltäglichen Planungen eingebaut wird. Neben der Umsetzung müssen die Einrichtungen auch kartographiert und transparent aufbereitet werden. Entsprechende Übersichten müssen leicht zugänglich vorgehalten werden, z.B. durch Auflistung auf der Website der Stadt und Hinweisschilder, die auch über andere Standorte informieren.

Beispiele

Um so das urbane Leben aufzuwerten, ist Fantasie gefragt. Es gibt diverse Beispiele aus anderen Städten und bereits Ansätze in Leverkusen:

  • In Städten wie Darmstadt, Kiel, Lörrach oder Berlin wurden öffentliche Pizzaöfen in Betrieb genommen.
  • Im Lohmarer Ortsteil Wahlscheid wurde vor Jahren der Ortskern, wo die jährliche Kirmes stattfindet, umgebaut. Dort wurden unter dem neuem Pflaster Leitungen verlegt, an die nun bei Bedarf die Zapfanlagen der „Bierpilze“ angeschlossen werden können.
  • Die Freifunk-Nodes in Laternen in Leverkusen sollten ausgebaut werden, zunächst in den drei Hauptzentren, dann auch in den Zentren der anderen Stadtteile und Quartiere. Das soll z.B. im neuen Stadtquartier NBSO das entstehende studentische Leben befeuern.
  • Es gibt in Leverkusen bereits das Konzept Essbare Stadt, es fehlt aber die „Speisekarte“.
  • An diversen Stellen sind Leverkusener Spielplätze mit Wasserspielanlagen ausgestattet, die allerdings z.T. außer Betrieb sind.
  • Zusätzlich zu den freigegebenen Grillflächen sollten dort auch eingerichtete Grillplätze mit passender Entsorgungsmöglichkeit eingerichtet werden.
  • Die geplanten Trinkbrunnen sollten in allen Quartieren mit Aufenthalts- und Einkaufsmöglichkeiten aufgestellt werden.
  • Begrenzte Öffnungszeiten für öffentliche Toiletten sind nicht sinnvoll.

Was sind Eure Vorschläge?

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