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Piraten begrüßen Abkehr vom Zwang zum „Offenen Konzept“

Im Kinder- und Jugendhilfeausschuss soll am 16.11. entschieden werden, die Rahmenkonzeption Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Leverkusen aufzuheben.[1] Die Piratenpartei Leverkusen nimmt dies erfreut zur Kenntnis.

Pirat Oliver Ding, Vater eines Kindergartenkindes, kommentiert: „Das von der Stadt Leverkusen zwangsverordnete „Offene Konzept“ war mehr gut gemeint als gut gemacht. Den städtischen Kitas wurde unabhängig von den zum Teil sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein pädagogisches Korsett übergestülpt. Der durchaus ehrenwerte Vorsatz, jedem Kind die gleichen Möglichkeiten zu bieten, scheiterte aber in einigen Einrichtungen an der Realität. Weder den Erzieherinnen und Erziehern noch den Eltern entging, wenn die Umsetzung des Konzepts an Grenzen stieß.

Mit dem Ende der zwangsverordneten Rahmenbedingungen sind wieder individuell an die jeweiligen Möglichkeiten und Chancen der Kita zugeschnittene Konzepte möglich. Zum Teil hatte das „Offene Konzept“ sogar dazu geführt, dass ehrenamtliche Angebote aus städtischen Kitas herausgedrängt wurden.[2] Eigentlich hätte schon dies für eine Öffnung der allzu dogmatischen Umsetzung sorgen müssen. Nach den sehr kritischen Ergebnissen bei der Befragung zur Evaluation des Konzepts war der nun eingeleitete Schritt überfällig.

Wir begrüßen, dass dadurch den Eltern wieder mehr Wahlfreiheit ermöglicht wird.“

[1] http://ris.leverkusen.de/vo0050.asp?__kvonr=5263&voselect=853
[2] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2016/09/am-bedarf-vorbei-konzeptioniert-kein-sport-mehr-in-staedtischen-kindergaerten/

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