PIRATEN und LEVPARTEI wollen gemeinsam Notfallkommunikation verbessern

Chempark

Nach dem Brand im Chempark stellte die Piratenpartei Leverkusen Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation mit der Bevölkerung fest[1]. Ratsherr Keneth Dietrich (LEVPARTEI) richtet nun eine gemeinsam entwickelte Anfrage an die Stadtverwaltung[2].

Oliver Ding von der Piratenpartei kommentiert: „Ziel muss sein, die Krisenkommunikation bei Gefahrenlagen transparenter und informativer hinzubekommen. Es darf nicht sein, dass die Bevölkerung über soziale Medien schneller und besser informiert wird als über betroffene Unternehmen und die städtischen Behörden. Dabei sollten seitens der Verantwortlichen alle verfügbaren Medien genutzt werden, um dem Bürger relevante Informationen zeitnah, umfassend und barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Nutzer der Warn-App KATWARN bekamen in Wiesdorf und Manfort, also im unmittelbarer Nähe zum Feuer, die Meldung, dass alles in Ordnung sei. Bei gravierenden Vorfällen gefährdet dies Menschenleben.“

Ratsherr Dietrich ergänzt: „Um Mensch und Umwelt bei einem solchen Störfall effektiv zu schützen, muss zunächst immer vom „Schlimmsten“ ausgegangen werden. Lieber eine Warnung zu viel herausgeben als eine zu wenig. In diesem Kontext kann mann einen solchen, vergleichsweise harmlosen Vorfall als Probealarm verstehen und zum Anlass nehmen, vorhandene Sicherheitskonzepte zu prüfen, Schwächen aufzuzeigen und zu eliminieren.“

Klarmachen zum Ändern!

[1] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2016/11/brand-im-chempark-zeigt-verbesserungsbedarf-fuer-den-katastrophenfall/
[2] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2016/11/anfrage-zum-verhalten-im-fall-von-groesseren-notfallsituationen/


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