Freie Stadt Gesellschaft Kommunales Leverkusen Position Pressemitteilung Slider Stadtrat

PIRATEN begrüßen Vorschläge zum Ausbau des ÖPNV

Straßenbahn

Pressemitteilung

PIRATEN begrüßen Vorschläge zum Ausbau des ÖPNV

Die Piratenpartei Leverkusen begrüßt die Vorschläge, Leverkusen durch den Ausbau des ÖPNV besser an das Kölner Nahverkehrsnetz anzuschließen. Die Idee einer Busverbindung über die Autobahnbrücke stand schon im Wahlprogramm der PIRATEN.

Die Stadtverwaltung Leverkusen hat aktuell auf Anregung der SPD Vorschläge zum Ausbau des ÖPNV in Leverkusen für den Landesbedarfsplan Verkehr gestellt: So soll die in Köln geplante Verlängerung der Straßenbahn über Stammheim und Flittard bis mindestens zum Chempark, idealerweise sogar bis zum Wiesdorfer Bahnhof weitergeführt werden.[1] Der Anschluss an den Kölner Norden soll über einen Schnellbus erreicht werden.[2] Vom Leverkusener Anzeiger wurde zudem eine Verlängerung der Linien 3 und 4 Linie 4 über Steinbüchel, Lützenkirchen, Quettingen bis nach Opladen ins Spiel gebracht.[3]

Oliver Bayer, verkehrspolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Düsseldorfer Landtag, kommentiert: „Leverkusen braucht eine Stadtbahnanbindung, und eine ÖPNV-Verbindung über den Rhein nach Köln-Merkenich fehlt. Da derzeit der entsprechende Pendelverkehr mangels Alternativen ausschließlich mit dem PKW läuft, muss es sich dabei um eine attraktive Verbindung handeln. Ein Bus pro Stunde wird kaum Berufspendelnde zum Umsteigen bewegen. Eine gute Verbindung dagegen, entlastet langfristig Leverkusen. Anfang 2013 schlugen wir daher eine Stadtbahnverbindung über die neue Rheinbrücke vor.[4] Über technischen Möglichkeiten und Trassenführungen informierten wir uns vor Ort.[5] Nun hat die SPD im Rat eine Stadtbahnverlängerung auf der rechten Rheinseite und eine Schnellbusverbindung über die neue Rheinbrücke beantragt. Das ist eine gute Nachricht für Pendlerinnen und Pendler. Ich hoffe sehr, dass der Schnellbus bzgl. Takt und Verbindungsqualität attraktiv genug gestaltet werden kann, um den ÖPNV für diese Strecke zu beleben. Das würde der Leverkusens Verkehrsentwicklung gut tun.“

Oliver Ding von der Piratenpartei Leverkusen begrüßt die Vorschläge: „Wir hoffen, dass möglichst viele dieser Pläne umgesetzt werden können, und freuen uns besonders darüber, dass SPD und Stadtverwaltung unseren Vorschlag einer Buslinie über die Leverkusener Brücke aufgegriffen haben.[6] Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist der nachhaltigste und erfolgsversprechendste Ausweg aus dem Verkehrsinfarkt. Bessere Angebote verringern den Individualverkehr, und eigene Straßenbahntrassen bieten sogar einen Weg vorbei am Stau. Dies alles kann aber nur Teil eines komplexen Maßnahmenpakets[7] sein, um den Parkplatz Leverkusen[8] langsam aufzulösen.“

Klarmachen zum Ändern!

[1] http://fraktion.levspd.de/2015/11/11/stadtbahn-anbindung-bis-zum-chempark/
[2] http://fraktion.levspd.de/2015/11/11/schnellbusverbindung-ueber-die-a1-zwischen-leverkusen-und-koeln/
[3] http://www.ksta.de/stadt-leverkusen/strassenbahn-leverkusen-ideen-sote-kvb-linie-4-opladen,15189132,32380020.html
[4] http://www.oliver-bayer.de/rueckblick-darf-die-stadtbahn-ueber-die-neue-rheinbruecke-leverkusen-fahren/
[5] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2013/01/uber-den-rhein-oder-darunter-hinweg/
[6] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/kommunalpolitik/wahlprogramm-leverkusen/#Infrastruktur%20im%20%C3%B6ffentlichen%20Personennahverkehr
[7] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2015/01/massnahmenpaket-zur-leverkusener-bruecke/
[8] https://www.piratenpartei-leverkusen.de/2013/02/parkplatz-leverkusen/

Update: MdL Stefan Fricke weist in den Kommentaren zurecht darauf hin, dass die Linie 3 gar nicht nach Schlebusch fährt. Dies hatte der Leverkusener Anzeiger auch nicht gefordert.

1 Kommentar zu “PIRATEN begrüßen Vorschläge zum Ausbau des ÖPNV

  1. Stefan Fricke MdL

    Da ist ein Fehler drin. Die Linie 3 fährt garnicht nach Schlebusch. Eine Verlängerung würde also nur die Linie 4 betreffen. Eine Verlegung der Linie 3, um so eine Taktverdichtung Richtung Schlebusch zu erreichen, ist aus Kölner Sicht nicht praktikabel. Denkbat wäre eine Taktverdichtung der Linie 4 von Leverkusen bis nach Köln-Deutz.

    Alternativvorschlag: Die neue Stammheimer Linie wird weiter geführt über Chempark, Wiesdorf, Steinbüchel nach Opladen und die LInie 4 über Bhf. Schlebusch in Richtung Wiesdorf verlängert, wo sie mit der Stammheimer Linie und RRX/S-Bahn verknüpft wird. Eine solche Verkehrsführung würde eher den tatsächlichen Verkehrsströmen entsprechen.

Kommentare sind geschlossen.