Leverkusener Brücke (CC-BY A.Savin)

Am vergangenen Samstag (09.05.2015) fand in Leverkusen eine Demonstration gegen die Stelzenlösung statt. Eine neue Stelzenbrücke würde die umliegenden Anwohner sehr belasten, und es wäre durch diese Lösung teilweise eine Vernichtung von Wohnraum notwendig. Daher waren auch Piraten an der Demo beteiligt, welche mit einigen der ca. 2.000 Teilnehmer ins Gespräch kamen.

André Töllner vom Piratenbüro Leverkusen nimmt Stellung: “Für Leverkusen kann es nur eine Tunnellösung geben. Die eh schon durch Autobahnen getrennten Leverkusener werden sonst noch mehr auseinander gerissen. Ein Tunnel ist für ein vernünftiges Leben in unserer Stadt unbedingt erforderlich.”

In unserem Wahlprogramm fordern wir ebenfalls “Tunnel statt Stelze“: “Wir stellen uns einvernehmlich hinter den Vorschlag von OB Buchhorn, bei der fälligen Sanierung der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen vor allem auf eine Untertunnelung zu setzen. Bei der vom NRW-Verkehrsministerium geplanten Verbreiterung auf bis zu zehn Fahrspuren wären Leverkusener Wohngebiete nicht nur vom vermehrten Lärm betroffen, sondern müssten zum Teil sogar abgerissen werden. Die Vernichtung von Wohnraum und die drohenden Enteignungen halten wir Leverkusener PIRATEN für inakzeptabel.

Die Leverkusener Bürger befürchten, dass im Zuge der Sanierung der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen eine bis zu zehnspurige Stelzenautobahn gebaut wird. Diese Megastelze würde für Leverkusen noch mehr krank machenden Lärm, Abgase und Feinststäube bedeuten. Von der Verdunkelung des Lebensraums der direkten Anwohner ganz zu schweigen.

Die Kosten für einen Tunnel sind auf längere Sicht günstiger als eine schnelle Lösung mit der “Megastelze“. Lärm, Abgase und Feinstäube machen krank und kosten den Staat später mehr bei der Behandlung von Krankheiten sowie durch Arbeitsausfallzeiten oder Frühverrentungen.

Klarmachen zum Ändern!